Innovative Behandlung

Posttraumatische Belastunsstörung

Wenn ein Trauma dauerhaft belastet

Ein Trauma ist ein außergewöhnlich schwerwiegendes und bedrohliches Ereignis, das bei fast jedem Angst und Verzweiflung auslösen würde. Akut reagieren die meisten mit Schrecken, Hilflosigkeit und Erstarren, bis hin zu Verwirrung und einem „Ausklinken aus der Realität“ (Dissoziation). Oftmals klingen diese akuten Beschwerden nach einiger Zeit wieder ab. Falls es nicht gelingt, das Erlebte zu verarbeiten, kann in der Folge eine Posttraumatische Belastungsstörung entstehen. Die Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung können im Alltag sehr belastend sein und einschränken.

Typische Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung

Eine Posttraumatische Belastungsstörung beinhaltet meist Beschwerden aus den folgenden drei Symptomgruppen, die in der Regel innerhalb von sechs Monaten nach dem Trauma auftreten:

  • Wiederholte Erinnerung, die sich unwillkürlich aufdrängen (Flashbacks und Albträume)
  • Emotionaler Rückzug mit Vermeidung von Situationen, die Erinnerungen auslösen können
  • Ausgeprägte Schreckhaftigkeit und Nervosität (Hyperarousal)

Darüber hinaus kann sich bei wiederholter, länger andauernder Traumatisierung eine komplexe Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Diese ist geprägt durch Schwierigkeiten mit wechselnden, wenig steuerbaren Stimmungen und überflutenden Gefühlen, verminderten Selbstwert, Schwierigkeiten in Beziehungen zu anderen Personen und Partnerschaften und dauerhafte körperliche Beschwerden.

So behandeln wir Posttraumatische Belastungsstörungen

Stabilität im Alltag und Integration traumatischer Erfahrungen

Traumafolgestörungen werden in unserer Ambulanz behandelt. In einzeltherapeutischen Gesprächen wird an der Verbesserung ihrer Alltagsstabilität gearbeitet. Es werden Situationen, die Erinnerungen oder unangenehme Gefühle auslösen, analysiert und Fertigkeiten etabliert, die ihnen helfen, Vermeidungsverhalten abzubauen und besser mit den Symptomen umzugehen. In der Folge wird gemeinsam entschieden, ob eine Bearbeitung der traumatischen Situationen sinnvoll ist, um eine Integration des Erlebten zu ermöglichen.